Die Median Buchberg-Klinik Bad Tölz stellt ihr Leitungsteam neu auf: Dirk Mentzner übernimmt die Kaufmännische Leitung, während Dr. Felicitas Stocker als neu ernannte Direktorin Medizinisches Management klinische Expertise und strategische Steuerung in der Rehabilitationsmedizin enger verzahnt.

Drei führende Berufsverbände warnen: Die politisch gewollte Ambulantisierung droht an widersprüchlichen Vergütungsregeln, rechtlichen Unsicherheiten bei Kooperationen und einer verzerrten GOÄ-Bewertung zu scheitern. Beim Deutschen Ärztetag 2026 fordern BDA, BDC und BDI gemeinsam konsequente Korrekturen.

Saarlouis. Das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis hat einen neuen Pflegedirektor: Seit dem 15. Mai 2026 verantwortet Sascha Moullion die pflegerische Leitung des Hauses.

Passend zum heutigen „Deutschen Diversity-Tag“ ist an der Universitätsmedizin Mainz das Modellvorhaben „Demokratie, Vielfalt und Gleichstellung im Betrieb“ jetzt offiziell gestartet.

Berlin. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet den verfassungsrechtlichen Schutz von Daten der elektronischen Patientenakte vor. Hintergrund ist eine Forderung von KBV, Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer, die zuvor auf datenschutzrechtliche Lücken hingewiesen hatten.

Braunschweig. Der Aufsichtsrat des Städtischen Klinikums Braunschweig (skbs) hat letzte Woche einer Beschlussvorlage zugestimmt, in der die künftige Entwicklung zum Zentralklinikum als klares strategisches Ziel für das skbs festgelegt wird.

Essen. Seit dem ersten April 2026 ist Dennis Komossa Krankenhausdirektor am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. Mit seinem Arbeitsantritt als Controller am Krupp vor sechs Jahren, ist sein Verantwortungsbereich stetig gewachsen.

Bützow. Die Warnow Klinik in Bützow südlich von Rostock bereitet im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens die Umsetzung ihres bereits seit längerem entwickelten Zukunftskonzeptes vor. Ziel ist es, die wohnortnahe medizinische Grundversorgung für die Menschen im Bützower Land langfristig zu sichern.

Frankfurt am Main. „Es braucht echte Reformen im Gesundheitswesen mit wirklichen strukturellen Veränderungen. Das einfallslose Zurückdrehen bewährter Regelungen wird weder die Gesundheitsversorgung in Deutschland verbessern noch die Beitragssätze stabilisieren“, sagt Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG.

Münster. Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen den Krankenhäusern schon ab 2027 erhebliche Mindereinnahmen. Die Ausgabenkürzung der gesetzlichen Krankenversicherung summieren sich allein für somatische Krankenhäuser im Jahr 2027 auf rund 4,1 Milliarden Euro.